BrautstraußGerade sitze ich an meinem Schreibtisch, blätter durch unzählige Hochzeitsmagazine und stöber bei Pinterest auf der Suche nach dem perfekten Brautstrauß für meine Braut Corinna, die am 18.06.2016 ihren Stefan heiratet.

Sie wünscht sich einen leichten Wasserfall-Strauß, der natürlich thematisch zu unserem Gesamtkonzept „Lavendel“ passt.

Da der Brautstrauß zur Grundausstattung jeder Braut gehört und dies an ganz großes Thema ist, habe ich meine aktuelle Suche gleich als Anlass für einen kleinen informativen Blogeintrag genutzt.

Viele von Ihnen stellen sich vielleicht auch die Frage, was man beim Brautstrauß eigentlich alles zu beachten hat und was es mit dem Zweitstrauß auf sich hat?

Gehen wir zuerst zeitlich noch etwas zurück, denn früher war es Tradition, dass der Bräutigam sich allein um den Brautstrauß gekümmert hat. Das wäre sicherlich heute in so manchen Fällen undenkbar 🙂 Da sich die Zeiten ja zum Glück auch ändern, darf die Frau heute selbst entscheiden, wie ihr Strauß aussehen soll.

Aber ganz egal, wer den Brautstrauß besorgt, er sollte auf jeden Fall zu Ihnen passen und optimal mit dem Schnitt, dem Stil sowie den Details Ihres Brautkleides harmonieren. Erlaubt ist, was gefällt, ob Wasserfall-, Tropfen-, Bogen-, Zepter oder Biedermeierform – Ihr Geschmack entscheidet! Lassen Sie sich am besten von einem Profi braten und nehmen Sie zu dem Gespräch eine Stoffprobe und ein Bild Ihres Brautkleides mit.

Brautsträuße sind in verschiedenen Formen, Gestaltungen und Farben möglich. Wer echte Blumen liebt, hat grenzenlose Möglichkeiten für ein individuelles Blumenarrangement. Doch welche Blumen eigenen sich überhaupt für ein Brautstrauß?

Den ersten Platz belegt wohl die Rose als Symbol für die Liebe. Dabei stehen weiße Rosen für Reinheit, während rote Rosen die Begierde und Leidenschaft symbolisieren. Darüber hinaus zeichnet sich ein Rosenstrauß durch hohe Haltbarkeit aus und sie sind auch bei starker Hitze nicht so empfindlich. Wer es von Ihnen trotzdem moderner mag, hat unzählige andere schöne Blumen zur Wahl, die man ebenfalls wunderbar zu einem Brautstrauß verarbeiten kann, wie beispielsweise elegante Lilien, Sonnenblumen, Callas, Gerbera, Vergißmeinnicht, Tulpen, Fresien, Dahlien, Orchideen, Lavendel, Sukkulenten und und und.

Doch was hat es nun mit dem Zweitstrauß auf sich?

Da viele Bräute ihren Brautstrauß lieber selbst als Erinnerung an ihren Hochzeitstag behalten möchten, anstatt ihn in die Runde der Junggesellinnen zu werfen, kam die Idee mit einem Zweitstrauß auf. Dieser ist in der Regel etwas kleiner als der Brautstrauß, sieht aber genau so aus und wird anstelle des Originals am Abend in die Runde geworfen. Oftmals nehme ich auch einfach den Strauß von der standesamtlichen Trauung dafür her, wenn die Trauung am gleichen Tag ist. So kann man sich den Zweitstrauß sparen und kann dennoch seinen geliebten Brautstrauß als Erinnerung behalten.

Herzlichst, Ihre Nicole Seelbinder

Hochzeitsplaner in Nürnberg, Amberg, Regensburg, Neumarkt, Bayreuth, Bamberg …

Oberpfalz & Franken, Bayern

Autor: Nicole Seelbinder, 27.05.2016

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